Lutz Näther mit Modellbahntipps

Einleitung zum Hobby Modelleisenbahn

Das Hobby Modellbahn,


wird schon seit über 100 Jahren von "Groß" und "Klein" betrieben.

Entstehung um 1900, damals als Holz- und Blechspielzeug ("Ratterbahn"). Nach dem 2. Weltkrieg wurden verschiedene Spurbreiten aktueller. So gibt es mittlerweile außer der Spur "0" (Null), die Spur "H0" (halb Null), Spur "TT", Spur "N", Spur "Z" und nicht zu vergessen Lehmanns Groß Bahn "LGB".

Größenvergleich H0, TT, N
Größenvergleich: Links "H0", Mitte "TT" und Rechts "N"

Was ist an diesem Hobby so interessant, das es sich schon so lange hält?
Bahnhofseinfahrt

Ausschlaggebend dafür ist sicherlich, das verschiedene Generationen gleichzeitig zusammenarbeiten können, wobei es keine Rolle spielt, ob Vater mit Sohn (gelegentlich auch Tochter) oder der Opa mit seinen Enkel diesem Hobby nachgehen. Blick aufs Dorf

Das Interessante dabei ist, die unterschiedlichen Auffassungen der Generationen bei der Gestaltung und Planung unter einen Hut zu bekommen.

Hier muss man als Erwachsener mitunter sehr viel Überzeugungsarbeit leisten, denn der Blickwinkel der Kinder auf die Modellbahn ist ganz anders als der Erwachsenen. Im Bauernhof

Kinder wollen zum Beispiel am Waldrand einen abgekippten Sandhaufen haben, weil sie diesen am Waldrand schon gesehen haben, der Vater oder Opa muss dann versuchen, dort etwas gegenzusteuern und überzieht diesen mit etwas Gras, damit er nicht mehr gar so sehr auffällt. Verbietet man den Sandhaufen, dann verlieren die Kinder sehr schnell die Lust an der Modellbahn. Wassermühle mit See

An einem solchen Beispiel sieht man, wie die gegenseitige Erziehungsarbeit aussehen kann. Kinder sehen die Natur so wie diese ist und der Erwachsene möchte die heile Natur zeigen, welche es eigentlich nicht gibt.

Was noch sehr schön ist für die Kinder, es fördert die Motorig. Es kann einfach nicht schnell arbeiten, denn es soll schön aussehen und es muss sich dadurch Mühe geben, was wiederum ein guter Aspekt für unsere Kinder ist. Apotheke mit Blick aufs Rathaus

Für die unterschiedlichen Blickwinkel der Generationen ist dieses Hobby fast wie geschaffen, denn dieses Hobby kann man landschaftlich frei oder nach Motiven gestalten, hinzu kommt, das dieses Hobby mit Kompromissen leben muss, denn schon die Gleisradien sind nicht dem Original entsprechend (dies geht auch nicht, denn eine solch große Wohnung hat niemand!). Blick durch Baumgruppen zum Haltepunkt am Dorf

Was an diesem Hobby für mich immer wieder schön ist, ist Besuch mit Kindern, welche meine Heimanlage noch nicht kennen oder selten sehen. Diese glänzenden Augen lassen lange Stunden des Bauens vergessen!

Ihr seht, man baut eigentlich nicht nur für sich, man kann dies auch anderen zeigen. Dies ist sicherlich ein weiterer Grund, warum es dieses Hobby schon so lange gibt.

Blick aufs Leben des Bahnsteiges Ürigens: Spielen Modellbahner nicht, denn sie machen entweder Fahrbetrieb oder legen eine Bauzeit ein. Somit ist auch klar getrennt, was gerade an der Modellbahn statt findet. Dies wiederum ist auch eine klare Aussage den Kindern gegenüber, was eine postiven Erziehungseffekt bringt, denn das spätere Leben bringt nicht nur schöne Dinge zum Vorschein.

Der Endbahnhof der Nebenbahn mit einem Sonderzug Ein Hinweis für Meckerer: Preise bei der Modellbahn sind relativ! Gerade ehemalige DDR-Bürger (bin ich auch) sollten sich mal überlegen, dass in den letzten Jahren der DDR eine Lok auch sehr schnell 100 Mark (und mehr) kam. Das DDR Verhätnis Durchschnittsverdienst / Lok: 650 : 100 = 6,5 und sieht heute nicht anders aus! Dieses Hobby ist in diesem Sinn nicht wesentlich teurer geworden, wenn man den heutigen Durchschnittsverdienst (nicht ARGE!) zum Verhältnis einer Lok setzt.


Auf den folgenden Seiten habe ich für Euch einige Ratschläge und Tipps zusammen gestellt. Wenn Ihr diese im Grunde befolgt (oder gar verbessert), dann sollte diesem Hobby nichts im Wege stehen. Übrigens ist die jetzige Reihenfolge der Buttons nicht zufällig gewählt.

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